Ehrengalerie
Unsere ehemaligen Schulpferde haben über viele Jahre und oft sogar Jahrzehnte hinweg Generationen von Reitern begleitet. Sie waren Lehrmeister, treue Gefährten und oftmals die ersten Pferde, auf denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene Vertrauen, Mut und die Liebe zum Reitsport entdecken durften.
Mit unendlicher Geduld, Gelassenheit und einem großen Herzen haben sie Fehler verziehen, Ängste genommen, Freude geschenkt und unzählige besondere Erinnerungen geschaffen. Sie trugen Anfänger sicher durch die ersten Reitstunden, begleiteten Reiter auf ihrem Weg und prägten das Vereinsleben wie kaum etwas anderes.
Dieser Bereich ist unseren ehemaligen Schulpferden gewidmet, als Zeichen unserer Dankbarkeit und Wertschätzung für all das, was sie für unseren Verein, unsere Reitschüler und viele glückliche Kinder- und Erwachsenenherzen geleistet haben. Sie bleiben für immer ein Teil unserer Vereinsgeschichte.
Fred
Fred war fest davon überzeugt, eigentlich ein Rodeo-Stier zu sein. Dabei war er schön zu reiten, mit tollen Gängen und richtig viel Rittigkeit, wenn man sich durchsetzen konnte. Merkte Fred allerdings, dass sein Reiter eine Sekunde zu lange nachdachte, nutzte er das sofort und packte sein ganzes Repertoire aus: Bocken, Buckeln, Steigen – alles, was dazugehört.


Hendrik
Hendrik, das letzte Fohlen unserer Sally und damit der jüngste Bruder der Hen-Familie, begeistert mit einem unfassbaren Vermögen. Sowohl im Dressursport als auch im Springen. Mit seinen herausragenden Gängen, seiner unglaublichen Rittigkeit und seinem großen Ehrgeiz wollte er stets zeigen, was in ihm steckt. Man merkte ihm jederzeit an, wie viel Freude er daran hatte, zu arbeiten und gemeinsam mit seinem Reiter etwas zu erreichen.
Henley
Henley ist dritte Fohlen der Hen-Familie aus unserer Sally. Er ist nie das typische Schulpferd gewesen und hat seine Reiter gerne mit einer Runde Rodeo gefordert. Er überzeugt diejenigen Reiter, die ihn verstanden haben, mit einem unglaublichen Springvermögen und schwungvollen Gängen. Zwischen seinen etwas zu klein gebliebenen Ohren steckt ein äußerst kluges und liebevolles Pony.


Hennia
Hennia war eine Stute wie sie im Buche steht. Ihre Reiter mussten sich ihr gegenüber erst beweisen. Hatte aber jemand ihr Herz gewonnen, ging sie mit dir durch dick und dünn. Viele Reiter durften mit ihr die ersten Erfahrungen im Springpacour machen, wobei man sich manchmal nur noch als Beifahrer eines Pferdes mit Flügeln fühlte. Auch in der Dressur steckte hinter dem Dickkopf ein großes Talent mit viel Freude am Sport. Als einzige Stute aus der Hen-Familie aus Sally sticht sie definitiv heraus.
Hennio
Hennio ist der älteste Bruder der Hen-Familie. Er hat in gewisser Weise auch eine Vorbild-Funktion eingenommen, indem er in Dressur und Springen, aber auch an der Hand, ein toller Sport-Partner ist. Wie alle Kinder von Sally bringt er unglaublich schwungvolle Gänge mit und Leidenschaft am Sport. Auch er hatte seine Pony-typischen Flausen im Kopf, aber hat seinen Reiter mit seinem Charme sofort um den Finger gewickelt.


Janosch
Janosch war der absolute Klassenclown unter den Pferden. Hätte er sprechen können, hätte er wohl den ganzen Stall zum Lachen gebracht. Er hatte ständig neue Ideen, welchen Blödsinn man als Nächstes anstellen könnte, und sorgte mit seiner lustigen Art immer für gute Stimmung. Gleichzeitig war er ein unfassbar schönes Reitpferd, das seinen Reitern unglaublich viel Freude machte. Wenn ihn einmal seine berühmten „fünf Minuten“ packten, wurde man zwar kurzfristig zum Rodeo-Reiter, doch nie aus Böswilligkeit. Janosch wollte einfach nur Spaß haben.
Joe
Joe war ein unfassbar rittiges Pony, verlangte aber stets die volle Aufmerksamkeit seines Reiters. Sobald man vom Reiter zum Beifahrer wurde, wusste Joe sich schnell zu helfen, gerne auch mit spontanen Rodeo-Einlagen. Wer dabei im Sattel blieb, durfte sich im Stall definitiv mit einer ganz besonderen Auszeichnung schmücken. Trotz seines Schalks war Joe ein einzigartiges Pony.


Kleiner Onkel
Kleiner Onkel hatte in jeder Hinsicht eine Sonderposition im Stall. Sowohl alle Pferde als auch die Reitlehrer und Reiter wussten: wenn Kleiner Onkel das so möchte, dann machen wir das so. Er hatte viele Freunde unter den Pferden und ins besondere mit unserem Esel Benni einen lebenslangen Partner. Er hat viele Kinder sicher durch die Welt getragen, aber sie dabei sicher vor Herausforderungen gestellt mit seiner einzigartigen Art und Weise.
Matcho
Matcho war ein Begleiter, wie man ihn sich nur wünschen konnte. Fein zu reiten und immer aufrichtig. Egal welche Aufgabe vor ihm lag, er gab für seinen Reiter stets alles und wäre sprichwörtlich bis zum Schluss mit ihm durchs Feuer gegangen. Wer auf Matcho saß, konnte sich immer auf ihn verlassen, denn er kämpfte und arbeitete mit ganzem Herzen für seinen Menschen.


Noble Cup
Cuppy war nicht immer der größte Fan davon, jede Lektion genau nach Plan umzusetzen, manchmal hatte er einfach seine ganz eigenen Ideen. So kam es durchaus vor, dass man einen Sprung auch einmal ohne ihn meistern musste, während er gelassen auf der anderen Seite wartete. Mit seinem eigenwilligen Charakter brachte er jeden zum Schmunzeln und machte jede Reitstunde besonders. Hinter all dem steckte jedoch eine loyale Seele.
Picolo
Pico war ein Schulpony wie man es sich vorstellt. Zuverlässig, schelmisch und intelligent. Er ist extrem feinfühlig gewesen und hat seinem Reiter gezeigt, ob er die Aufgabe verstanden hat oder auch manchmal eben nicht. Er hatte viel Spaß an der Bewegung, obwohl seine Gesundheit ihm manchmal einen Strich durch die Rechnug machte. Er war für viele Kinder ein Lieblingspony im Reitstall. Dazu hat sicherlich neben seinem liebevollem Charakter die schmeichelnde Optik beigetragen.


Rieke
Sobald Rieke einen Sprung sah, gab es kein Halten mehr. Plötzlich wurden noch ein paar km/h draufgelegt und man fragte sich manchmal, woher sie dieses Tempo eigentlich nahm. Voller Freude, Ehrgeiz und Energie nahm sie ihren Reiter mit und meisterte selbst die schlechtesten Anritte irgendwie noch mit Leichtigkeit. Beim Springen kam ihr Charakter erst richtig zum Vorschein. Der Galopp wurde heiß, die Augen wach und man merkte sofort, dass genau dort ihre große Leidenschaft lag.
Ronja & Knuth
Ronja und Knuth gehörten einfach zusammen. Ob Box, Futter oder Auslauf, die beiden waren kaum getrennt anzutreffen. Wahrscheinlich hätten sie sich sogar noch ihr letztes Hemd miteinander geteilt. Mit ihrer Größe waren sie für die Kleinsten im Stall natürlich ein absoluter Traum und eroberten mit ihrer lieben Art sofort jedes Herz. Dabei waren die Beiden echte Kuschelponys. Besonders im Führzügelunterricht schenkten Ronja und Knuth vielen Kindern unvergessliche erste Pony-Momente und ließen die Herzen der Kleinsten jedes Mal ein Stück höher schlagen.



Roubic
Sally
Sally war durch und durch eine Mutterstute. Sie war liebevoll, fürsorglich und mit einem ganz besonderen Wesen. Gemeinsam mit Hengst Hennes schenkte sie uns wunderbare Nachkommen und hinterließ damit ihre ganz eigene Spur in unserem Verein. Mit ihrer treuen und sanften Art war Sally für viele etwas ganz Besonderes.


Störtebeker & Klabautermann
Störte und Klabbi gehörten einfach zusammen. Wo der eine war, war der andere nie weit entfernt, wie ein Herz und eine Seele. Ob Führzügelstunden, Springstunden, Dressurstunden, Freizeitausritte oder sogar vor der Kutsche, die beiden waren für jeden Spaß zu haben und machten einfach alles mit. Auf dem Reitplatz hielt sich ihre Motivation manchmal in Grenzen, doch sobald sie Waldluft schnupperten, zeigten die beiden, was wirklich in ihnen steckte und ließen alle anderen schnell hinter sich. Zwei absolute Verlasspferde, die sich gesucht und gefunden hatten.
Suddenly
Bei Suddy lagen Genie und Wahnsinn oft ganz nah beieinander, doch genau das machte sie so einzigartig. Mit ihrem unglaublichen Gangvermögen und ihrer unfassbaren Rittigkeit nahm sie jeden Reiter förmlich in ihrer Bewegung mit und begeisterte sowohl im Springen als auch in der Dressur. Hatte Suddenly jemanden erst einmal ins Herz geschlossen, ging sie mit diesem Menschen durch dick und dünn. Ein wahnsinnig vermögendes und beeindruckendes Pferd.


Top Gun
Gunny war eine Seele von Pferd und lange Zeit das Oberhaupt im Stall. Nicht nur für Monika war er ein ganz besonders Pferd, seine ruhige Art hat man im gesamten Stall gespürt. Auch einige Kinder mit Behinderungen konnten auf seinem Rücken eine Auszeit vom Alltag erfahren.
Zara
Zara war ein Engel auf Erden, bei dem wir uns wirklich gefragt haben, wie man so eine treue Seele sein kann. Trotz einiger Rückschläge in ihrer Beziehung mit Menschen hat sie vermutlich jedes Reitkind unseres Vereins durch die ersten Reitstunden der Reitkarriere getragen. Man wusste immer: in Zaras Sattel ist man sicher. Hatte man ihr Vertrauen am Boden gewonnen, war sie auch dort eine treue und liebevolle Partnerin. Man konnte sich kaum mehr von einem Pony wünschen.
